Tippgemeinschaften – der gemeinsame Traum vom großen Gewinn

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Willkommen auf eagle-services.de. Wenn du leidenschaftlicher Lottospieler bist und dich vor allem für Tippgemeinschaften interessierst, bist du hier genau richtig. Wir bewerten im Internet angebotene Möglichkeiten, als Tippgemeinschaft zu spielen, und helfen dir somit, den richtigen Anbieter für dich zu finden.

Seit vielen Jahren, ja schon seit Jahrhunderten, übt das Lottospiel seine ganz eigene Faszination auf die Menschen aus. Natürlich spielt dabei zunächst der Traum vom großen Geld eine Rolle. Ein sorgenfreieres Leben, in dem man sich fast jeden Wunsch erfüllen kann, möchte sicherlich jeder haben. Daher spielen zum Beispiel in Deutschland 53% der Menschen wenigstens hin und wieder Lotto und Toto.

Tippgemeinschaften sind dabei eine gute Möglichkeit, die eigenen Gewinnchancen zu erhöhen. Es ist vor allem in englischsprachigen Ländern wie den USA und Großbritannien nichts Ungewöhnliches, nicht allein, sondern in einer Gruppe zu spielen. Manchmal geben sich die Tippgemeinschaften auch Namen, wie die „Oceans 16“, die aus 16 Kollegen einer Autozulassungsbehörde besteht und 2013 ganze 149 Millionen Dollar gewinnen konnte.

In Deutschland spielen Lottofans meist noch alleine, doch immer wieder entdecken Spieler das System der Tippgemeinschaften für sich. Dabei tun sich zum Beispiel Freunde, Familienmitglieder Arbeitskollegen oder auch Mitglieder eines Vereins zusammen, um Lotto zu spielen. Meistens spielen diese Gruppen dann mehr Zahlen bzw. Reihen auf dem Lottoschein, um die Chance auf einen Gewinn zu erhöhen. Das macht den Schein zwar teurer, aber durch das gemeinsame Spiel und damit auch durch das Teilen der Kosten wird es für jeden erschwinglich. Die Größe der Tippgemeinschaften variieren stark und reichen von zwei, drei Mitspielern zu Mitgliederzahlen im hohen zweistelligen Bereich.

Wichtig ist bei einer Tippgemeinschaft, dass man alles genau abspricht und zur Not schriftlich festhält. Dabei kann man absprechen, welche Lotterie gespielt wird, wie viele Reihen, wer den Schein kauft, wer das Geld einsammelt und wer wieviel Geld einzahlen möchte und welchen Anteil jeder bei einem Gewinn bekommt. Man sollte auch genau festhalten, was passiert, wenn ein Mitspieler ausnahmsweise nicht einzahlen und mitspielen kann. Oft wählen Tippgemeinschaften einen Sprecher, der die Leitung übernimmt.

Wie viele andere Bereiche des Lebens auch, hat das Internet das Lottospielen massiv erleichtert. Man kann heutzutage von seinem Wohnzimmer aus an Lotterien in der ganzen Welt teilnehmen und dabei Ein- und Auszahlungen ganz einfach über die entsprechende Seite abwickeln. Auch Tippgemeinschaften kann man im Internet finden. Man kann auf den Seiten der entsprechenden Wettdienstleiter eine Tippgemeinschaft einrichten und dann seine Freunde, manchmal bis zu 100, dazu einladen, um gemeinsam zu versuchen, die großen Jackpots dieser Welt zu gewinnen.

Die Geschichte des Lottos: 1950 bis heute

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Die 1950er markieren einen besonderen Punkt in der Geschichte der Lotterie in Deutschland. Zunächst entwickelten sich in den verschiedenen Besatzungszonen mehrere Länderlotterien. Am 9. Oktober 1955 wurde dann die erste gemeinsame Lottoziehung der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt, die sich allerdings auf den Deutschen Lottoblock bezog. Zu diesem gehörten damals die Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Sie fand öffentlich im Hotel „Mau“ in Hamburg statt und zwei Waisenmädchen zogen die Zahlen. Die erste Lottozahl, die gezogen wurde, war die 13. Bis heute ist sie allerdings die am seltensten gezogene Zahl. Die Spielformel war schon damals das berühmte „6 aus 49“. Entwickelt wurde sie von Lothar Lammers, einem Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler. Er gilt als Vater des modernen Lottospiels. Im Laufe der Jahre stießen nach und nach weitere Bundesländer zum Deutschen Lottoblock dazu.

Auch in der DDR gab es eine Lotterie. Die erste Ziehung für ganz Ostdeutschland fand am 14. März 1954, also noch vor der ersten Ziehung in Westdeutschland statt. Die Einführung des Deutschen Lottoblocks im Westen könnte sogar eine Reaktion auf die ostdeutsche Lotterie gewesen sein.

Nur ein Jahr nach der ersten deutschlandweiten Ziehung wurde 1956 die Zusatzzahl eingeführt. Durch sie sollte es noch mehr Gewinnränge geben und die Gewinne besser aufgeteilt werden können.

In den 1960ern gab es einen weiteren Meilenstein in der deutschen Lottogeschichte. 1965 wurde die Lottoziehung in Westdeutschland zum ersten Mal im Fernsehen übertragen. Diese Übertragungen machten die „Lotto-Fee“ landesweit bekannt und viele Menschen saßen bei der Ausstrahlung gebannt vor dem Fernseher, voller Hoffnung auf den großen Gewinn. Im Fernsehen wurden die Ziehungen bis 2013 übertragen. Seitdem kann man die Lottoziehung per Live-Stream im Internet verfolgen, zudem werden sie in den Nachrichten der ARD und des ZDF bekanntgegeben.

Bis in die 1980er gab es nur eine Lottoziehung pro Woche und zwar am Samstag. 1982 wurde dann eine zweite Ziehung am Mittwoch eingeführt. Sie hatte zunächst eine „7 aus 38“ Spielformel, ab 1986 dann ebenfalls „6 aus 49“.

Nach der Wiedervereinigung wurde in Deutschland die Superzahl eingeführt, die später die Zusatzzahl komplett ersetzen sollte. Das ist die letzte Ziffer der Losnummer des Lottoscheins und wird immer am Ende der Ziehung gezogen. Dadurch wurde die Chance auf den Jackpot noch einmal um 90% verringert.

Doch das tut der Lottobegeisterung in Deutschland keinen Abbruch. Laut einer Umfrage spielen 53% der Deutschen mindestens gelegentlich Lotto oder Toto, wobei Letzteres sich auf Sportwetten bezieht.

Neben dem normalen Lotto kann man auf den Lottoscheinen zusätzlich bei den Spielen Super 6, Spiel 77 und der Glücksspirale mitmachen.

Die Hälfte der Einnahmen, die mit den Lottoscheinen gemacht werden, gehen wieder an die Gewinner. 23% der restlichen Einnahmen müssen übrigens für gesetzlich festgelegte Zwecke ausgegeben werden. Dieses Geld kommt dann unter anderem den Bereichen Kultur, Sport und Umweltschutz zugute.

Der Glücksspielstaatsvertrag sorgte zunächst dafür, dass ab 2009 kein Glücksspiel über das Internet mehr angeboten werden durfte. 2001 wurde dieses Verbot allerdings mit der Unterzeichnung des Glücksspieländerungsstaatsvertrags aufgehoben. Nun dürfen offiziell lizensierte Anbieter das deutsche „6 aus 49“ anbieten.

Mit der Verbreitung des Internets und dem leichteren Zugang zu diesem Medium, wurde das Lottospielen generell einfacher. Man kann nicht nur online seinen Lottoschein ausfüllen, man kann auch an Lotterien teilnehmen, die früher fast unerreichbar waren. Gerade die riesigen Jackpots, die es bei den amerikanischen Lotterien wie dem Powerball oder den Mega Millions gibt, machen diese Art des Lottospielens sehr verführerisch. Einer dieser Online-Wettdienstleister ist Multilotto. Dabei kannst du über multilotto.com an Lotterien aus verschiedensten Ländern, unter anderem Italien, Frankreich, Brasilien und den USA teilnehmen. Zusätzlich kannst du dort auch dein Glück bei Casinospielen versuchen. Noch nie war es so einfach, Lotto zu spielen.

Die Geschichte des Lottos: 1500 bis 1950

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Viele Menschen träumen vom finanziellen Glück und der damit verbundenen Unabhängigkeit und der Erfüllung ihrer Träume. Manche Menschen mögen zudem den Nervenkitzel, den ein Glücksspiel mit sich bringt. Lotterien bieten den Menschen beides – Spannung und mit etwas Glück viel Geld.

Diese Faszination erklärt vielleicht, warum die Geschichte des Lottos schon vor vielen hundert Jahren, nämlich im 16. Jahrhundert, beginnt. Zu dieser Zeit wurden in Genua die Mitglieder des Stadtrates per Los gezogen. Dabei wurden 90 Namen auf Zettel geschrieben und 5 Namen gezogen. Schon bald begannen die Genuesen, auf den Ausgang dieser Ziehung zu wetten. Dies Lotterie hatte also ein „5 aus 90“ Spielformat.

Definiert wurde der Begriff Lotto übrigens vom deutschen Philosophen Samuel von Pufendorf Ende des 17. Jahrhunderts als Möglichkeit der Gewinnerzielung, wobei aus einem Gefäß gegen Geld einer oder mehrere Zettel gezogen werden und man das bekommt, was auf dem Zettel steht.

In Deutschland wurde die erste Staatslotterie 1614 in Hamburg gegründet. Mit dem erzielten Gewinn sollte ein „Werck- und Zuchthaus“ für Gauner, Bettler und andere ungewollte Mitglieder der Gesellschaft gebaut werden. Die Lotterie war ein großer Erfolg und es wurden daraufhin weitere Lotterien gestartet. Darstellungen zeigen, wie die Ziehungen dieser Lotterien in der Öffentlichkeit, im Fall von Hamburg vor Senatoren, abgehalten worden. Gezogen wurden die Lose dabei unter anderem von Waisenkindern.

Da die Lotterien generell beliebt und ein großer finanzieller Erfolg für den Veranstalter waren, nutzen die Herrscher sie, um ihre leeren Kassen aufzufüllen oder allgemein zusätzliche Einnahmen zu erzielen.

Dass durch die Lotterien auch die Verteidigungskassen ihrer Gegner aufgefüllt wurden, missfiel übrigens der Österreichischen Kaiserin Maria Theresia. Sie verbot daher Mitte des 18. Jahrhunderts die Teilnahme an ausländischen Lotterien und führte eine eigene Lotterie ein.

Auch in anderen europäischen Ländern wurde zu dieser Zeit Lotto gespielt, etwa in Italien, England, Frankreich und den Niederlanden.  In England wurden mit den eingenommenen Geldern zum Beispiel öffentliche Bauunternehmen realisiert. Immer mehr entwickelte sich dabei die Tendenz, dass die Lotterien vom Staat oder dem Herrscher organisiert wurden und auch heute noch sind Lotterien oft rein in staatlicher Hand.

Doch das Lottospiel hatte damals nicht nur Befürworter. Es wurden auch Stimmen laut, die darin etwas Unmoralisches sahen. Für die Kritiker sollte Geld ehrlich erarbeitet werden und nicht auf ihrer Meinung nach moralische fragwürdige Weise gewonnen werden. Zu diesen Kritikern gehörten auch Angehörige der Herrscherhäuser. So verbot Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig 1786 das Lottospiel. Andere Herrscher folgten diesem Beispiel.

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich dann in Deutschland mehrere Landeslotterien, die schließlich zu einigen wenigen Anbietern zusammengefasst wurden. Am Ende des Kaiserreiches gab es sieben Landeslotterien.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Lotterien dem Reichsminister des Inneren unterstellt und es entstand die „Deutsche Reichslotterie“.

Nach Ende des Krieges entwickelten sich wieder Länderlotterien, wobei 1945 in Berlin die erste Stadtlotterie ins Leben gerufen wurde. Sie sollte Geld für den Wiederaufbau des vom Krieg gezeichneten Landes einbringen. Im gleichen Jahr entstand in der sowjetischen Besatzungszone die sächsische Landeslotterie. Zehn Jahre später sollte es dann einen Meilenstein in der Geschichte des modernen Lottos in Deutschland geben.